Gemeinsam essen verbindet. Doch wer hat im Restaurant
schon Kontakt zu anderen Gästen? Etwas anderes sind große gemeinsame Dinner.
Entstanden ist die Idee in Frankreich, mittlerweile gibt es dies in mehreren
europäischen Städten. Seit drei Jahren auch in Oberhausen. Alles wird
mitgebracht und mit den Nachbarn geteilt, künstlerische Events begleiten den
Abend:
Der Abend ist lau, manchmal zieht leicht der Wind
über die Tische, die den Saporishja-Platz am Samstag in eine riesige
Picknick-Fläche verwandeln. Rund 200 Menschen packen ihre Teller aus, füllen
Gläser und verfrachten aus geflochtenen Körben den Inhalt breiter Plastikdosen
auf die Teller. Das „Weiße Dinner“ gibt die Garderobe vor. Einheitlich
schimmert der helle Stoff manchmal in der Abendsonne. Doch farblos ist das
nicht.
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